Informationen

Im Pfarrhaus brennt wieder Licht!
Wer jetzt aufmerksam durch die Pfarrstrasse läuft, hat sicherlich bemerkt, dass unser Pfarrhaus wieder bewohnt ist. Ende August zog Familie Neugebauer nach Trotha. Der verwilderte Garten ist an den ersten Ecken wieder urbar gemacht worden. Ein Fußballtor und fröhliches Kinderlachen zeugen von Leben im Pfarrhaus.
Nach ca. einem Jahr mit Planungen und Bauanträgen schreiben, begannen die Bauarbeiten im November 2016. Die Heizungsanlage sowie alle Wasser- und Elektroleitungen wurden erneuert. Allein über 2300m Kabel hat Herr Kindling verlegt. Beide Etagen haben jetzt geräumigere Bäder innerhalb der Wohnung. Zwischendecken mit Dämmung sorgen für optimale Schall- und Wärmedämmung. Da Familie Neugebauer beide Etagen bewohnt, wurden diese im Wohnzimmerbereich mit einer Innentreppe verbunden. Zu fast 90 Prozent bekamen wir Geld aus Fördermitteln des Kirchenkreises. Der Rest wurde aus eigenen Mitteln finanziert. Nun läuft noch ein Antrag für den letzten Bauabschnitt. Renovierungsarbeiten im Treppenhaus und Windfang stehen noch an. Sobald die Finanzierung gesichert ist, sollen diese Arbeiten beginnen.
Ganz besonders bedankt sich der GKR bei Stephan Kindling, der sämtliche Elektroarbeiten sehr umsichtig erledigt hat. Wir bedanken uns auch bei unserem Architekten, Herrn Hallmann, sowie bei den beteiligten Baufirmen für die geleistete Arbeit.
Nun wünschen wir Familie Neugebauer, dass sie sich schnell im Haus einlebt und es zu einem echten ZUHAUSE wird!
Manuela Reimer (GKR)
Oktober 2017
 
Spende Chorarbeit
Seit nun fast zwei Jahren wird unser Chor schon von Frau Opitz auf Honorar-Basis geleitet. Das heißt, die Chorarbeit wird nicht mehr über die Planstelle abgedeckt, sondern von der Gemeinde bezahlt. Dass dies möglich wurde und die kontinuierliche Chorarbeit erhalten bleiben konnte, verdanken wir Ihnen: den zahlreichen Spendern. Dafür möchten wir uns heute einmal recht herzlich bedanken. Denn vor allem durch Ihre regelmäßigen Beiträge konnte das Chorleitergeld fast komplett abgedeckt werden.

Laut kirchlicher Honorarordnung kommt es regelmäßig – auch in diesem Jahr – zur Anhebung des zu zahlenden Chorleiterhonorars. Sie sehen also: Ihr Beitrag ist wichtig und wird auch in Zukunft dringend gebraucht. Bitte unterstützen Sie uns daher weiterhin. Auch kleine oder gelegentliche Spenden helfen uns, die Arbeit fortzusetzen.

Vielen Dank.
Ute Weber(GKR)
März 2017
 
Was ist das: Café Amal?...
… wurden wir schon öfter gefragt, wenn wir die Hinweisschilder am Trothaer Gemeindehaus anbrachten.
Amal heisst Hoffnung auf arabisch. Die Begegnungen, die seit Mitte Januar drei mal pro Woche im Lesecafé oder Musikzimmer des Gemeindehauses stattfinden, stimmen hoffnungsvoll. Syrische und afghanische Männer, Frauen und Kinder treffen sich bei Tee und Keksen mit Gemeindegliedern und Trothaern - auch diese von jung bis alt. Es wird erzählt, gesungen und zugehört (deutsch, englisch und mit Händen und Füßen), gespielt (Memory, Tischtennis, …), Rat gesucht und gegeben (in Asylfragen, bei Hausaufgaben, bei Arbeits-, Arzt- oder Kindergartensuche, …) und sich gegen-seitig Mut gemacht. Kommen Sie doch einfach mal vorbei im Café Amal und genießen Sie die warmherzige Atmosphäre!
Wir suchen auch immer wieder Paten für einzelne Geflüchtete oder Familien.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei im Café Amal und genießen Sie die warmherzige Atmosphäre! Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich, ein offenes Herz ist genug!

        dienstags    von 10.00–12.00 Uhr (besonders für Frauen)
        mittwochs    von 15.00–17.00 Uhr
        freitags         von 16.00–18.00 Uhr

        Spendenaufruf
Wir suchen gebrauchte und gut erhaltene Fahrräder (24–26 Zoll) für einen Fahrradkurs für geflüchtete Frauen. Falls Sie noch ein ungenutztes Fahrrad im Keller haben, melden Sie sich bitte unter cafe-amal@briccius.de. Sie können diese Räder auch gern während der Öffnungszeiten des Café Amal (s.o.) abgeben. Vielen Dank!

Der Fremde, der sich bei euch aufhält, 
soll euch wie ein Einheimischer gelten 
und du sollst ihn lieben wie dich selbst; 
(Lev 19, 33-34).

 




Radkurs Café Amal
Fahrradkurs
Herzlich grüßt Sie das ehrenamtliche Team vom Café Amal
Mobilität für geflüchtete Frauen
Fahrradkurs und -werkstatt                                          (Oktober 2016)

Anfang Juli rief der Ökumenische Freundeskreis Flüchtlinge und die Initiative „Cafe Amal“, ein Begegnungscafé der Bricciusgemeinde in Trotha, einen Fahrradkurs für geflüchtete Frauen ins Leben. Mit einem Spendenaufruf für Damen-, und Kinderfahrräder kamen innerhalb kürzester Zeit einige Räder zusammen. An dieser Stelle sei noch einmal allen Spendern herzlich gedankt! So konnte der erste Kurs mit rund 15 Frauen und Kindern im Café Amal beginnen. Ziel dieses Projektes ist es, die Mobilität geflüchteter Frauen im Stadtgebiet zu erhöhen und damit die Voraussetzung für die Partizipation am gesellschaftlichen und kulturellen Leben und die regelmäßige Teilnahme an Bildungs- und Deutschkursen zu ermöglichen.

Der Fahrradkurs wurde von zwei Migrantinnen geleitet, die selbst in Deutschland das Radfahren erlernt haben und ihr Wissen nun an die geflüchteten Frauen weitergeben konnten.

Ende September gab es eine gemeinsame Fahrradtour  bis zur Peißnitz, wo der Allgemeine Deutsche Fahrradclub eine Verkehrsschule mit den Teilnehmerinnen durchführte, um die Frauen und Kinder auf den Straßenverkehr vorzubereiten und sie mit den wichtigsten Verkehrsregeln vertraut zu machen. 

Jede Teilnehmerin erhielt nach der Verkehrsschule ein gebrauchtes, verkehrssicheres Rad, ein Schloss und eine mehrsprachige Broschüre mit Verkehrsregeln.

Dank einer Förderung durch das MUT-Projekt des Dachverbandes der Migrantinnenorganisationen - DaMigra e.V. in Kooperation mit dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen Anhalt e.V. kann ein weiterer Kurs mit Verkehrsschule in Rahmen des Empowerment-Projektes „Mobilität für geflüchtete Frauen“ umgesetzt werden. Die Nachfrage ist bei den geflüchteten Frauen nach wie vor groß, daher freuen wir uns immer über weitere Spenden, insbesondere Kinderfahrräder!

Kontakt:   

         Café Amal:
           
        Ökumenischer Freundeskreis Flüchtlinge (ÖFF):
           
        MUT-Projekt Halle, DaMigra e.V.:
           

Fahrradkurs

Fahrradkurs















Informationen
zur Kirchensteuer auf Kapitalertragssteuer
Mitteilung auf Kontoauszügen der Sparkasse und Schreiben verschiedener Banken sowie die Veröffentlichung in der MZ vom 7. Januar 2014 sorgen für Verunsicherung bei einzelnen Kirchenmitgliedern.
Ab 2015 wird das Verfahren zur Erhebung der Kirchensteuer auf Kapitalerträge verändert und automatisiert. Stefan Große, Finanzdezernent der EKM stellt klar: „Es geht dabei nicht um einen neue Steuer, auch nicht um eine Steuererhöhung, sondern nur um einen vereinfachten Zahlungsweg. Wer als Kirchenmitglied bisher auf seine Spareinlagen keine Steuer gezahlt hat, weil deren Zinsen unter der Freibetragsgrenze blieben, wird zukünftig auch keine Kirchensteuer auf seine Zinsen zahlen. Und wer so große Kapitalerträge hat, dass sie über der Freibetragsgrenze liegen und besteuert werden, hat auch bisher schon hierauf Kirchensteuer abgeführt.“ Es handelt sich hierbei also weder und eine neue Steuer noch um eine Steuererhöhung!

Weitere Informationen unter: www.kirchenabgeltungssteuer.de ,
www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de und im Informationsblatt.

Das Thema Kirche und Geld ist ein sehr sensibles, nicht zuletzt auch emotional besetzt durch Berichte über Verschwendung und tatsächlichen oder angenommenen Reichtum. Viele Menschen werden dadurch zusätzlich verunsichert. Deshalb ist es uns wichtig, in diesem Zusammenhang folgendes zu betonen: Unsere Kirchengemeinde ist neben der Kirchensteuerzuteilung des kreiskirchlichen Haushaltsplanes nach wie vor angewiesen auf Ihre freiwilligen Gaben wie Kollekten, Spenden und den Gemeindebeitrag. Diese finanziellen Mittel verwenden wir für die Gemeindearbeit. Als Kirchengemeinde sind wir aber auch Arbeitgeber und tragen Verantwortung für die Erhaltung unserer Gebäude. Der Gemeindekirchenrat und alle in der Gemeinde Mitarbeitenden sind sich ihrer besonderen Verantwortung im Umgang mit allen finanziellen Mitteln bewusst.
 
Gemeindebeitrag / Kirchgeld

Liebe Gemeindeglieder!

Auch in diesem Jahr bitten wir wieder um ihren Gemeindebeitrag. Dieser ist eine freiwillige Spende, deren Höhe sie selbst bestimmen können. In der Herbstsitzung hat die Landessynode die Höhe des Gemeindebeitrages für die Jahre 2013 und 2014 als Orientierung festgelegt:
Wer Arbeit und ein zu versteuerndes Einkommen hat     monatlich     3,50 €
Wer Rente bezieht und keine Kirchensteuer zahlt, gestaffelt nach Rentenhöhe:
bis 600 € Nettoeinkommen                monatlich    3,00 €
bis 700 € Nettoeinkommen                monatlich    3,50 €
bis 800 € Nettoeinkommen                monatlich    4,00 €
(und so weiter also jeweils 0,5 % des Nettoeinkommens)
alle anderen volljährigen Gemeindeglieder         monatlich    1,25 €
(z.B. Studierende und Arbeitslose)
Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung.

Während die Kirchensteuer nach einem Umlageverfahren den Gemeinden zugeteilt wird, verbleibt der Gemeindebeitrag in voller Höhe in der Gemeinde. Er wird für verschiedene Aufgaben verwendet. Unsere vielfältigen Baumaßnahmen wären nicht denkbar ohne den Gemeindebeitrag.
Der Blumenschmuck auf dem Altar, Kartengrüße für die Seniorinnen und Senioren zum Geburtstag, Ausgaben für Unterrichtsmaterialien, Freizeiten oder andere Aktionen in der gemeindlichen Kinder- und Jugendarbeit und vieles andere können damit finanziert werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie also vor allem die Gemeindearbeit vor Ort. Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie in unserem Gemeindebrief oder auf unserer Homepage: www.briccius.de.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen auch ganz herzlich für die im vergangenen Jahr gezahlten Beiträge und Spenden danken, deren Sätze oftmals über den empfohlenen Beträgen lagen.
Diesem Bricciusbote liegt ein Überweisungsträger für den Gemeindebeitrag bei. Auch wird es wieder an alle Gemeindeglieder verteilt. Wie immer sind auf unserem Konto schon viele Zahlungseingänge zu verzeichnen gewesen. Es ist aber sehr aufwendig, alle Einzahlungen zu erfassen und dann entsprechend die Beilagen auszusortieren. Wenn Sie Ihren Gemeindebeitrag schon gezahlt haben, brauchen Sie es natürlich nicht noch einmal zu tun.
Sollten Sie noch nicht regelmäßig mit dem Mitteilungsblatt für unsere Gemeinde beliefert werden, lassen Sie es uns wissen, wenn Sie es jeden Monat beziehen möchten. Wir bitten dafür um einen Unkostenbeitrag in Höhe von 3,00 – 5,00 € im Jahr.
 
 
 

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