Informationen

Ruhestand und Neuanfang                                          (Juli 2021)
Am 4. Juli 2021 verabschieden wir unseren Hausmeister Stephan Kindling in den wohlverdienten Ruhestand. Gleichzeitig werden wir Knut Häfer als seinen Nachfolger einführen.
Herr Kindling hat seit dem 1. Oktober 2009 in unseren Gebäuden Spuren hinterlassen. Nicht nur, indem er überall für Ordnung und Sauberkeit sorgte. Dank so mancher Überstunde geht uns nun überall in unseren Räumlichkeiten ein Licht auf und der Händetrockner im Bad an. Nie hat er etwas dem Zufall überlassen. So wurde auch sein Nachfolger aufgrund einer eigens von Stephan Kindling vorbereiteten „Hausmeister-Prüfung“ unter den Bewerbern ausgewählt.
Auch wenn er zukünftig mehr Zeit für Fahrradtouren und seine Modelleisenbahn haben dürfte – so ganz wird sich Herr Kindling nicht aus dem Gemeindeleben zurückziehen. Zum Einen wird er auch weiterhin an der monatlichen Entstehung des Briccius-Boten mitwirken und zum Anderen  hoffentlich nach der Pandemie auch wieder mit seinen Sägen bei unserer jährlichen Adventsfreizeit in Roßbach einkehren. Besonders freuen wir uns aber, dass wir mit Stephan Kindling einen engagierten Mitstreiter im GKR zurückgewinnen.

Ute Weber / GKR


Elektroarbeiten im
ersten Bauabschnitt 2010
im jetzigen
Christenlehrezimmer
Liebe Gemeinde,
die Jahreszeiten ziehen dahin und der Kirchenkalender bringt neue Aufgaben, es gibt immer was zu tun. Ich heiße Knut Häfer und 51 Sommer durfte ich in Halle und anderswo erleben, zwei Kinder habe ich auch. Über eine Lehre als Elektromonteur kam ich zum Handwerk und Jahre später finanzierte es mein Studium. Ich bin beim Handwerk geblieben.
Mauern werden gefugt, Schlösser geölt und viele Begegnungen warten auf mich.
Ob Fahrradfahren oder wandern entlang der Saale, Bewegung in der Natur macht mir Freude.
Ich freue mich auf die Gemeinde und meine neue Aufgabe als Ihr Hausmeister. Gern lerne ich Sie persönlich kennen.

Herzliche Grüße, Knut Häfer.
Jubiläum 2021 - 900 Jahre Trothaer Kirche
In der Januarsitzung 2021 haben wir uns im Gemeindekirchenrat dazu entschlossen, das Gemeinde/Bürgerfest und auch fast alle anderen Feierlichkeiten wie z.B. den Ball auf das Jahr 2022 zu verschieben. Wir können es uns momentan schlecht vorstellen, ein solches Jubiläum „auf  Abstand“ zu feiern. Der Gemeindechor und auch der Posaunenchor unseres Kirchspiels können schon lange nicht mehr proben. Auf einem Ball mit Abstand tanzen, macht auch keine Freude.

Dieses Jahr planen wir dennoch einen Festgottesdienst am Sonntag, dem 6. Juni in der Trothaer Kirche. Anschließend wird an unserem gepflanzten Baum an der Saale vor der Forstwerderbrücke unsere Jubiläumsplakette enthüllt. Ob es hinterher vielleicht noch ein Picknick an der Saale oder auch ein Kaffeetrinken am Gemeindehaus gibt, ist natürlich momentan noch völlig offen. So kann der Baum bis zum nächsten Jahr noch etwas wachsen und an seinem neuen Standort Wurzeln bilden.

Die vielen Vorbereitungen und Ideen waren nicht umsonst. Wir feiern dann im nächsten Jahr!

Gemeindekirchenrat




















Verleihung der Bundesverdienstmedaille an Manuela Reimer
Am 12. Dezember 2019 wurde Manuela Reimer, GKR-Vorsitzende, die „Bundesverdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ durch den Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in der Staats-kanzlei in Magdeburg verliehen. Manuela Reimer erhielt die Auszeichnung für ihr langjähriges und unermüdliches Engagement. Besonders hervorge-hoben wurde hierbei ihre ehrenamtliche Arbeit während der langen Vakanz unserer Pfarrstelle und der Erkrankung unserer ehemaligen Pfarrerin. Nicht nur für unser Gemeindeleben war und ist ihr Tun von großer Bedeutung; auch über die Gemeindegrenzen hinaus bringt sie sich im Stadtteil Trotha ein, und hat für viele Menschen ein offenes Ohr.

Cathérine Pechner
Was ist das: Café Amal?...
… wurden wir schon öfter gefragt, wenn wir die Hinweisschilder am Trothaer Gemeindehaus anbrachten.
Amal heisst Hoffnung auf arabisch. Die Begegnungen, die seit Mitte Januar drei mal pro Woche im Lesecafé oder Musikzimmer des Gemeindehauses stattfinden, stimmen hoffnungsvoll. Syrische und afghanische Männer, Frauen und Kinder treffen sich bei Tee und Keksen mit Gemeindegliedern und Trothaern - auch diese von jung bis alt. Es wird erzählt, gesungen und zugehört (deutsch, englisch und mit Händen und Füßen), gespielt (Memory, Tischtennis, …), Rat gesucht und gegeben (in Asylfragen, bei Hausaufgaben, bei Arbeits-, Arzt- oder Kindergartensuche, …) und sich gegen-seitig Mut gemacht. Kommen Sie doch einfach mal vorbei im Café Amal und genießen Sie die warmherzige Atmosphäre!
Wir suchen auch immer wieder Paten für einzelne Geflüchtete oder Familien.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei im Café Amal und genießen Sie die warmherzige Atmosphäre! Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich, ein offenes Herz ist genug!

        Mittwoch, Donnerstag, Freitag !

        Spendenaufruf
Wir suchen gebrauchte und gut erhaltene Fahrräder (24–26 Zoll) für einen Fahrradkurs für geflüchtete Frauen. Falls Sie noch ein ungenutztes Fahrrad im Keller haben, melden Sie sich bitte unter cafe-amal@briccius.de. Sie können diese Räder auch gern während der Öffnungszeiten des Café Amal (s.o.) abgeben. Vielen Dank!

Der Fremde, der sich bei euch aufhält, 
soll euch wie ein Einheimischer gelten 
und du sollst ihn lieben wie dich selbst; 
(Lev 19, 33-34).

 




Radkurs Café Amal
Fahrradkurs
Herzlich grüßt Sie das ehrenamtliche Team vom Café Amal
Mobilität für geflüchtete Frauen
Fahrradkurs und -werkstatt                                          (Oktober 2016)

Anfang Juli rief der Ökumenische Freundeskreis Flüchtlinge und die Initiative „Cafe Amal“, ein Begegnungscafé der Bricciusgemeinde in Trotha, einen Fahrradkurs für geflüchtete Frauen ins Leben. Mit einem Spendenaufruf für Damen-, und Kinderfahrräder kamen innerhalb kürzester Zeit einige Räder zusammen. An dieser Stelle sei noch einmal allen Spendern herzlich gedankt! So konnte der erste Kurs mit rund 15 Frauen und Kindern im Café Amal beginnen. Ziel dieses Projektes ist es, die Mobilität geflüchteter Frauen im Stadtgebiet zu erhöhen und damit die Voraussetzung für die Partizipation am gesellschaftlichen und kulturellen Leben und die regelmäßige Teilnahme an Bildungs- und Deutschkursen zu ermöglichen.

Der Fahrradkurs wurde von zwei Migrantinnen geleitet, die selbst in Deutschland das Radfahren erlernt haben und ihr Wissen nun an die geflüchteten Frauen weitergeben konnten.

Ende September gab es eine gemeinsame Fahrradtour  bis zur Peißnitz, wo der Allgemeine Deutsche Fahrradclub eine Verkehrsschule mit den Teilnehmerinnen durchführte, um die Frauen und Kinder auf den Straßenverkehr vorzubereiten und sie mit den wichtigsten Verkehrsregeln vertraut zu machen. 

Jede Teilnehmerin erhielt nach der Verkehrsschule ein gebrauchtes, verkehrssicheres Rad, ein Schloss und eine mehrsprachige Broschüre mit Verkehrsregeln.

Dank einer Förderung durch das MUT-Projekt des Dachverbandes der Migrantinnenorganisationen - DaMigra e.V. in Kooperation mit dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen Anhalt e.V. kann ein weiterer Kurs mit Verkehrsschule in Rahmen des Empowerment-Projektes „Mobilität für geflüchtete Frauen“ umgesetzt werden. Die Nachfrage ist bei den geflüchteten Frauen nach wie vor groß, daher freuen wir uns immer über weitere Spenden, insbesondere Kinderfahrräder!

Kontakt:   

         Café Amal:
           
        Ökumenischer Freundeskreis Flüchtlinge (ÖFF):
           
        MUT-Projekt Halle, DaMigra e.V.:
           

Fahrradkurs

Fahrradkurs















Herzlich grüßt Sie das ehrenamtliche Team vom Café Amal
Informationen
zur Kirchensteuer auf Kapitalertragssteuer
Mitteilung auf Kontoauszügen der Sparkasse und Schreiben verschiedener Banken sowie die Veröffentlichung in der MZ vom 7. Januar 2014 sorgen für Verunsicherung bei einzelnen Kirchenmitgliedern.
Ab 2015 wird das Verfahren zur Erhebung der Kirchensteuer auf Kapitalerträge verändert und automatisiert. Stefan Große, Finanzdezernent der EKM stellt klar: „Es geht dabei nicht um einen neue Steuer, auch nicht um eine Steuererhöhung, sondern nur um einen vereinfachten Zahlungsweg. Wer als Kirchenmitglied bisher auf seine Spareinlagen keine Steuer gezahlt hat, weil deren Zinsen unter der Freibetragsgrenze blieben, wird zukünftig auch keine Kirchensteuer auf seine Zinsen zahlen. Und wer so große Kapitalerträge hat, dass sie über der Freibetragsgrenze liegen und besteuert werden, hat auch bisher schon hierauf Kirchensteuer abgeführt.“ Es handelt sich hierbei also weder und eine neue Steuer noch um eine Steuererhöhung!

Weitere Informationen unter: www.kirchenabgeltungssteuer.de ,
www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de und im Informationsblatt.

Das Thema Kirche und Geld ist ein sehr sensibles, nicht zuletzt auch emotional besetzt durch Berichte über Verschwendung und tatsächlichen oder angenommenen Reichtum. Viele Menschen werden dadurch zusätzlich verunsichert. Deshalb ist es uns wichtig, in diesem Zusammenhang folgendes zu betonen: Unsere Kirchengemeinde ist neben der Kirchensteuerzuteilung des kreiskirchlichen Haushaltsplanes nach wie vor angewiesen auf Ihre freiwilligen Gaben wie Kollekten, Spenden und den Gemeindebeitrag. Diese finanziellen Mittel verwenden wir für die Gemeindearbeit. Als Kirchengemeinde sind wir aber auch Arbeitgeber und tragen Verantwortung für die Erhaltung unserer Gebäude. Der Gemeindekirchenrat und alle in der Gemeinde Mitarbeitenden sind sich ihrer besonderen Verantwortung im Umgang mit allen finanziellen Mitteln bewusst.
 
Gemeindebeitrag / Kirchgeld
Liebe Gemeindeglieder,

auch in diesem Jahr bitten wir um Ihren Gemeindebeitrag. Während die Kirchensteuer durch ein Umlageverfahren den Gemeinden und ihrer Arbeit zugute kommt, verbleibt Ihr Gemeindebeitrag ganz im Gemeindehaushalt unserer eigenen Gemeinde. Mit Ihrem Gemeindebeitrag können wir so direkt arbeiten.

Ständig fallen kleinere Arbeiten an der Kirche und am Gemeindehaus an. Aber besonders wichtig wird in den kommenden Jahren die Sicherung des Kirchturmes unserer Kirche St. Briccius sein. Projektierung, Planung und Durchführung der notwendigen Maßnahmen erfordern Eigenkapital. Wir feiern im nächsten Jahr mit unserem Kirchspiel die erste urkundliche Erwähnung der Kirche vor 900 Jahren.

Was wären Gebäude und Orte ohne die Menschen, die sie besuchen? Ohne die Kinder, Jugendlichen und Älteren, für die wir uns in besonderer Weise in Verantwortung sehen? Zur Planung und Durchführung unserer Gemeindeaktivitäten brauchen wir Geld. Ihr Beitrag kommt dieser Arbeit direkt zugute. Im Blick auf unser Gemeindeleben hoffen wir natürlich, dass die Beschränkungen, die uns durch die Corona-Pandemie auferlegt sind, bald ein Ende finden.

Haben Sie Ihren Gemeindebeitrag schon bezahlt? Dann sagen wir Ihnen an dieser Stelle herzlich Danke! Natürlich brauchen Sie diesen nicht noch mal zu überweisen.

Herzlich danken wir ebenso allen, die im vergangenen Jahr die Gemeindearbeit und die Vorhaben mit ihrem freiwilligen Gemeindebeitrag unterstützt haben. Das ist wichtig. Was ich für noch wichtiger halte, ist die Arbeit und der Einsatz, den Sie im Ehrenamt in der vergangenen Jahren gezeigt haben. Kreise und Gruppen können ohne ehrenamtliches Engagement nicht lebendig werden. Und das konnte ich in der Zeit, in der ich jetzt hier Pfarrer bin schon an vielen Stellen wahrnehmen: in Gemeindenachmittagen, in der Arbeit mit Geflüchteten, in den Chören, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – um nur einige zu nennen. Das Gemeindeleben lebt von den Menschen, die sich einbringen, von Ihnen, mit Ihrer Zeit, Ihren Ideen und ja, auch mit Ihrem Gemeindebeitrag. Die Landeskirche hat dafür eine Empfehlung zur Orientierung wie hoch der Beitrag sein kann. Diese wird hier mit abgedruckt. Ebenso legen wir dem Bricciusbote einen Überweisungsträger bei .Natürlich können Sie Ihren Beitrag auch im Gemeindebüro in der Pfarrstraße bei Frau Malerz bezahlen.

Mit den besten Wünschen und Gottes Segen,
Martin Schmelzer, Pfarrer

Zur Höhe des Gemeindebeitrages lesen Sie
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